Galerie

Neue Fotos von Excalibur

28 Mrz

Zum ersten Mal an der Sonne

9 Mrz

Die ersten Galoppsprünge im Schnee an der warmen Sonne, interessiert zuschauen, was Mama macht, was gibt es schöneres.

Excalibur vom Laas

6 Mrz

Willkommen kleiner Excalibur auf dieser grossen Welt.

Noch hat es Schnee draussen aber darunter strecken die Osterglocken ihre Spitzen aus dem Boden und bald kommt der Frühling und die Wärme, sodass Du die grossen Juraweiden entdecken kannst.

Viel Glück in Deinem Leben, dass Du zu einem aufmerksamen, starken Arbeitspferd heranwächst, immer gesund und munter bleibst und Dich harmonisch in unsere Pferdegruppe integrieren kannst und von ihr beschützt wirst.

 

Frühling 2015

27 Mrz

Ein angenehmer Winter neigt sich dem Ende zu. Es gab keine Unmengen von Schnee,trotzdem aber soviel, dass wir während drei Wochen die Milch mit dem Schlitten abliefern konnten. Von einem bekannten Bauern aus der Umgebung bekamen wir einen Zweispänner-Transportschlitten, den wir für Holz- und Mistfuhren einsetzen können.

K1024_P1110434Der Arbeitspferdebestand hat sich über den Winter etwas verändert. Wie schon geschrieben, haben wir Goldie im Dezember 2014 in die Ostschweiz verkauft. Somit besteht unser Hauptgespann vorerst aus Lord und Lukas. Ulme wird diesen Frühling drei Jahre alt, mit ihr haben wir die Ausbildung begonnen. Ursina besuchte mit Ulme zudem einen Kurs in Bodenarbeit, wo sie viel lernten und gute Tipps für die Ausbildung erhielten. Bald wird Dunja (Bild unten), unser viertes Arbeitspferd bei uns einziehen. Zur Zeit steht sie noch in Deutschland beim Hengst Eckstein, von dem sie im nächsten Jahr ein Fohlen bekommen soll.

Dunja

Da wir uns entschieden haben, in Zukunft bei der Heuernte sowohl das Kreiseln, als auch das Schwaden mit Pferdekraft zu machen, sind wir auf ein zweites Gespann angewiesen. Aus diesem Grund wird ein viertes Pferd unser Team ergänzen. Mit einem Sternradschwader der Firma Tonutti an einem HISKO-Vorderwagen werden wir das Heu und Emd zu Schwaden zusammenrechen. Unser zweiter Traktor wird somit überflüssig. Darauf freuen wir uns sehr. Wir werden diesen Traktor verkaufen und ab sofort unseren Betrieb nur noch mit einem Dieselross und vier echten Rössern bewirtschaften.

Am Kurs „Schaffe mit Ross“ am landw. Zentrum Liebegg vom 20. bis 24. April 2015 darf Emanuel mit Hilfe von Lord & Lukas zwei Tage als Mentor seine Erfahrungen weitergeben.

November

2 Dez

Den ganzen November genossen wir wunderbares, warmes Herbstwetter. Fast immer lagen wir über der Nebelgrenze und konnten auf ein Nebelmeer hinunterschauen.

Einen grossen Teil der Zeit verbrachten wir mit Ausbringen des Mistes. Da wir im Frühling nur wenige Fuder Mist ausgebracht hatten, war die Mistplatte bis im Herbst fast voll und musste noch ausgebracht werden. Zusätzlich haben wir das Kälberiglu und den Pferdestall ausgemistet, sodass bis im Frühling sicher genügend Platz vorhanden sein wird.

K1024_P1100160 K1024_P1100185

Natürlich haben wir auch dieses Jahr wieder gut eine Hektare Dinkel gesät, zudem einen Versuch mit 10 Aren Roggen gewagt. Neu säumt eine Baumreihe von abwechslungsweise Ahorn und Linden unsere Zufahrtstrasse. Gesamthaft haben wir 12 Jungbäume gepflanzt. Die Bäume verdienen ihren Namen noch nicht, sehen sie doch noch eher wie Baumsetzlinge aus. Diese wurden aus Samen von Bäumen von hier oben vermehrt und im Berner Staatsforst einige Jahre gehegt und gepflegt. An den richtigen Bäumen werden sich wohl erst spätere Generationen erfreuen können.

K1024_P1090987  K1024_P1100211

An zwei wunderschönen Sonntagen im November haben wir Ausflüge mit Pferden und Wagen Richtung Chasseral unternommen. Das traditionelle 1. Advents-Fondue fand dieses Jahr bei wunderbarem, warmen Wetter statt.

K1024_P1100242  K1024_P1100261

Gegen Ende des Monats blieb uns noch Zeit, die Hecken gegen La Cheneau zurückzuschneiden und die Äste wegzuführen.

K1024_P1100506  K1024_P1100495

Vor knapp einem Monat haben wir Goldie zum Verkauf ausgeschrieben. Die Reaktionen waren erfreulich, Goldie wird Mitte Dezember ihren neuen Stall beziehen. Wir wünschen der neuen Besitzerin viel Glück mit Goldie und hoffen, dass das Pferd ihren Vorstellungen und Wünschen entsprechen wird.

Goldie ist zu verkaufen

28 Okt

Pferde züchten heisst auch Pferde verkaufen. Die Ostfriesen / Alt-Oldenburger-Pferde gehören zur Gruppe der Schweren Warmblutpferde. Da wir uns entschieden haben, in kleinem Rahmen auch Pferde zu züchten, möchten wir dazu solche Stuten einsetzen, die das Prädikat „schwer“ auch verdienen. Für landwirtschaftliche Arbeiten ist eine gewisse Masse gepaart mit einem guten Charakter ein grosser Vorteil. Um Pferde zu züchten, die unseren Vorstellungen entsprechen, ist Goldie zu leicht. Deshalb suchen wir für sie einen guten Platz, wo ihre guten Eigenschaften als Reit- und Fahrpferd geschätzt werden.

Inseratetext:

Goldie ist eine 7 jährige Alt-Oldenburger Stute, Stockmass 170cm, eingetragen als Sternstute im Hauptstutbuch des Zuchtverbandes für das Ostfriesische und Alt-Oldenburger Pferd. Sie wurde bisher hauptsächlich zum Fahren eingesetzt und geht ebenso gut einspännig am Sulky wie 2- oder 3-spännig vor dem Gesellschaftswagen. Wir haben Sie für viele landwirtschaftliche Arbeiten eingesetzt, z.B. Wiesen eggen, Heu kreiseln, Mist ausbringen. Goldie ist immer aufmerksam und gehorcht den feinsten Hilfen. Sie ist verkehrssicher und scheut weder vor grossen Traktoren noch vor Lastwagen.
Zum Reiten ist Goldie sehr angenehm. Sie hat einen raumgreifenden Schritt, schwungvollen Trab und Galopp. Wir haben sie meist im Gelände geritten. Sie ist ausdauernd, geht vorwärts ohne zu pullen. In der Gruppe drängelt sie nie.
Wir verkaufen Goldie, weil Sie für die landwirtschaftlichen Arbeiten zu leicht ist.

K1024_P1050575

K1024_P1040129 K1024_P1050646 K1024_SulkygespannK800_P1080813

K800_P1070478 K800_P1050719

Herbstferien

13 Okt

Es gibt Leute, die fahren weit weg in ihre Ferien oder nehmen sogar das Flugzeug, um neue Regionen kennenzulernen.

Zum ersten Mal haben Ursina und ich gemeinsam mit den Kindern eine Reise mit Pferden, Ponies und Wagen unternommen. Lord und Lukas zogen den Gesellschaftswagen, Bjarki und Eowyn wurden von Anna und Flurina geritten. So hatten die Mädchen jederzeit die Möglichkeit, auf den Wagen zu wechseln und sich vom Reiten etwas zu erholen.

Am Montag um 9 Uhr gings von Zuhause los, zuerst runter ins Tal nach Corgémont, um von dort auf der anderen Talseite nach Jeanguisboden hinaufzukommen. Erster Halt am Dorfbrunnen von Corgémont.

K1600_P1090159  K1600_P1090179

Von 1’150m.ü.M. gings runter auf 550m.ü.M.von dort wieder hinauf auf 1’030m.ü.M.

K1600_P1090219  K1600_P1090269

Von Le Château Richtung Les Rottes schlugen wir einen fast verwilderten Waldweg ein, der uns anschliessend den wunderschönen Blick gegen La Tanne öffnete. Anna hatte die Gelegenheit, auf Bjarki eine Strecke zu galoppieren.

K1600_P1090280  K1600_P1090232

Und schon ging die Route weiter nach Tramelan, wo wir nur gerade die Hauptstrasse überqueren mussten, um einen weiteren Waldweg gegen Les Places und Rière Jorat einzuschlagen. Weil eine Strasse im Wald wegen Holzschlag gesperrt war, wurde uns ein Ersatzweg beinahe zum Verhängnis. Der Weg wurde immer steiler und plötzlich stolperte Lukas, sodass der Wagen die Pferde fast rückwärts runter zog. Mit Glück konnten die beiden Pferde zusammen anziehen und den Wagen heil den Berg hoch ziehen. Die Kinder waren schon oben und warteten mit den Ponies auf uns.

K1600_P1090287  K1600_P1090317

Für die Mittagsrast wurden wir von Therese eingeladen, die uns ein wunderbares Essen auf den Tisch zauberte und die Pferde und Ponies in Gastboxen mit reichlich Heu versorgte. Vielen herzlichen Dank !!! Weiter ging die Reise hinunter nach Bellelay und von dort wieder hoch nach Moron, wo wir unser Nachtquartier bei Hans und Agi beziehen durften. Bei unserer Ankunft gab es ein Gruppenfoto in der herrlich untergehenden Abendsonne.

K1600_P1090319  K1600_P1090362

Am zweiten Tag hatten wir nicht mehr so grosses Wetterglück, hatten aber dennoch eine gute Reise. Wieder führte uns die Route hinauf zur Métairie de la Combe und von dort hinunter nach Sornetan. Ein Bekannter empfahl uns einen schönen Weg von Le Pichoux dem Tchaibez entlang bis Les Ecorcheresses. Leider war diese Route ebenfalls wegen Holzschlag gesperrt, sodass wir einmal mehr hinauf mussten bis nach Souboz und von dort aus nach Les Ecorcheresses. In Souboz gabs wieder eine wohlverdiente Pause an einem der wunderschönen, alten Brunnen.

K1600_P1090431  K1600_P1090467

Tagesziel war der La ferme belle étoile, wo wir von Selina, Jean Marc und vielen Kindern empfangen wurden. Auf der Fahrt zum Hof wurden wir von den Kindern erwartet, die das letzte Stück mitfahren durften. Die Pferde und Ponies verbrachten die Nacht auf der Weide, um sich von den Strapazen zu erholen.

K1600_P1090552  K1600_P1090571

Am Mittwoch fuhren Ursina, Emanuel und Gian Luca mit Lord und Lukas am Wagen wieder zurück nach Hause, Anna und Flurina durften mit Bjarki und Eowyn drei Tage Ferien bei Louise und Marius verbringen. Auf dem Rückweg haben wir nicht mehr alle Gräben und Berge befahren, sondern eine Abkürzung von Moron über Le Fuet und Tavannes genommen.

K1600_P1090581  K1600_P1090608

Das Wetter spielte wieder gut mit und ohne Regen konnten wir die Heimreise antreten. Hungrig machten wir beim Grossverteiler Halt, um uns Proviant einzukaufen, bevor wir die uralte Römerstrasse über den Pierre Pertuis befuhren.

K1600_P1090611  K1600_P1090631

Auf dem Pierre Pertuis gabs eine grosszügige Mittagsrast mit Heu für die Pferde und Proviant für uns Menschen. In Sonceboz an der einzigen Kreuzung mit Lichtsignalanlage konnte man weit hinten unser Zuhause oberhalb des Waldes erkennen. Die Reise ist wunderbar verlaufen, alle sind gesund und munter wieder zuhause angekommen.

K1600_P1090640  K1600_P1090651